Als in den 1990er Jahren der Österreicher Christian Hlade bei einer mehrwöchigen Trekkingtour das Dorf Lingshed für sich entdeckte, konnte niemand ahnen, dass daraus einmal ein großes Bildungsprojekt werden würde. Das Dorf Lingshed besaß kein eigenes Schulgebäude, der Unterricht konnte nur sporadisch abgehalten werden. Der Bau einer eigenen Solarschule konnte im Jahre 2000 realisiert werden. 
Das Projekt entwickelte sich von einem Schul- zu einem Bildungsprojekt weiter, die Regierung baute auch eine öffentliche Schule in Lingshed. Das Solarschulgebäude konnte im Sinne der Nachhaltigkeit und Eigenverantwortlichkeit 2008 in das Eigentum der Bevölkerung von Lingshed übergeben werden.
Im Laufe der Geschichte wurden nach tatsächlichem Bedarf unterschiedliche Projekte gefördert, so z.B. ein eigenes Erwachsenen- und Umweltbildungsprogramm. Zentral war über lange Jahre das Patenkinderprojekt; mittlerweile ist es aber ausgelaufen, da die Qualität des Unterrichts in Lingshed und den Dörfern so gut ist, dass ein Besuch einer Privatschule in Leh nicht mehr notwendig ist. Der Schwerpunkt ist daher heute die Unterstützung der älteren Kinder, damit sie die Möglichkeit einer höheren Ausbildung bekommen. Für das 11. und 12. Schuljahr bis zur Matura in Leh bzw. den weiteren Besuch eines Colleges oder einer Universität werden Stipendien für Studierende finanziert.
Seit Beginn an gibt es das Projekt Winterunterricht – ein wichtiger Nachhilfeunterricht in den witterungsbedingt langen Winterferien.