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Wegbegleiter
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... an alle, die uns auf dem Weg begleitet haben. Ohne eure Hilfe, eure Ideen und eure Kritik wären wir nicht so erfolgreich geworden. |
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 Der Gründer unseres Schulprojekts ist DI Christian Hlade. Er hat das Dorf Lingshed bei einer Trekkingtour im Jahr 1992 „entdeckt“. Im Rahmen seiner Diplomarbeit über Solares Bauen in Ladakh als Abschluss seines Studiums der Architektur beschloss er, eine Solarschule in Lingshed zu errichten. Von der Idee zur Ausführung gab es einen weiten Weg. Vor allem waren viele Gespräche mit den Dorfbewohnern und Mönchen nötig, um zu diskutieren, ob eine Schule wirklich gewünscht wurde. 1995 gelang es Christian, einen wichtigen Meilenstein zu setzen: ein Lehrer und eine Lehrerin aus dem Dorf wurden eingestellt. Damit war erstmals ein regelmäßiger Unterricht garantiert. Christian wollte diese Projekt auf jeden Fall im Einklang mit den Wünschen der Bevölkerung umsetzen. Dazu verbrachte er ab 1995 viele Monate vor Ort. Vor allem der gelehrte Mönch Geshe Ngawang Jangchup, der die Leute von Lingshed sehr gut kannte, war ein Befürworter von Schulbildung und dem Bau der Schule. Er konnte die Bevölkerung von der Wichtigkeit dieses Projektes überzeugen. Im Jahr 1998 waren die Vorgespräche abgeschlossen, die Schule konnte gebaut werden. Christian Hlade gründete den Verein Friends of Lingshed. Mit Diavorträgen und Fotoausstellungen sammelte er die ersten Spenden für das Schulprojekt. Im Jahr 2000 wurden die Bauarbeiten unter seiner Leitung ausgeführt und abgeschlossen. Das Schulgebäude konnte an die Bevölkerung von Lingshed übergeben werden. Im September 2003 übertrug Christian Hlade die Projektleitung an Greta Kostka, da ihm aufgrund beruflicher und familiärer Veränderung nicht mehr ausreichend Zeit zur Verfügung stand.
Christian über Lingshed: Nie mehr vergessen werde ich die erste Ankunft im Himalayadorf Lingshed vor über 15 Jahren. Es war wie ein "nach Hause kommen" in eine vertraute Umgebung. Ich habe mich dort spontan heimatlich gefühlt. Es war wie das Ankommen an einem Ort, den ich schon lange gesucht habe.TOP |
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 Unser Schulprojekt in Lingshed wäre ohne den gelehrten Lama, Freund und Berater Geshe Ngawang Jangchup, kurz Geshela – nicht denkbar. Mit 13 Jahren trat er, Sohn einer armen Bergbauernfamilie, in das Kloster von Lingshed ein. Später ging er nach Südindien, um zu studieren. Er schloss seine Studien mit dem Titel eines Lharampa Geshe (dem höchsten Grad in der Gelugpa-Tradition) ab und lehrte Buddhistische Philosophie an der Universität Drepung in Südindien. Jedes Jahr bis zum Jahr 2004 verbrachte Geshela einige Monate in Ladakh. In seinem Heimatort Lingshed widmete er sich nachhaltigen Entwicklungsprojekten, die der Bevölkerung vor Ort unmittelbar zugute kommen. Er förderte Naturheilerausbildungen, eine Kulturgruppe und gründete den ersten Elternverein. Geshela genießt in der Bevölkerung großes Ansehen. Das hat unsere Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern sehr erleichtert und uns viele Türen geöffnet. Er vermittelte der Bevölkerung anschaulich, welche Vorteile eine gute Schulbildung hat. Für ihn gilt: Spirituelle Erziehung und parallel dazu eine gute Schulausbildung. Geshelas Hauptprojekt ist das Nonnenkloster in Lingshed, das er gründete. Über 20 Mädchen und Frauen aus Lingshed, die sich entschlossen haben, buddhistische Nonnen zu werden, leben und lernen in Lingshed in einem neu erbauten Frauenkloster. Sein Wissen gab Geshela auch in Vorträgen und Retreats in Europa und den USA weiter. Geshela hat uns in Österreich dreimal besucht, in den Jahren 1997, 1999 und 2003. Er hielt Vorträge in den Buddhistischen Zentren in Graz und Wien und feierte gemeinsam mit uns das Tibetische Neujahr. Im Sommer 2004 verabschiedete sich Geshela von seiner aktiven Zeit in Ladakh und zog sich nach Bangalore zurück. All seine Projekte in Lingshed sind in die Selbständigkeit entlassen und leben weiter. Seit 2006 hat sich sein Leben grundlegend verändert. Er beschloss, seine Robe abzulegen und nun als Laie zu wirken. Wir bleiben mit ihm weiterhin in Freundschaft verbunden. Hier ein Brief von Geshela an uns (.doc, 21 kB) |
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Sonam Dorje ist der Koordinator unseres Projekts und ein ehrlicher Freund und Berater. Er wuchs als Bergbauernbub in sehr ärmlichen Verhältnissen auf in Yulchung, einem entlegenen Dorf unweit von Lingshed. Seine Mutter starb, als er noch ein Kind war, und sein Vater hätte ihn lieber zum Ziegenhüten behalten als in die Schule geschickt. Sonam hatte aber durch einen Förderer die Gelegenheit, in Choglamsar bei Leh eine buddhistische Schule zu besuchen und mit der Matura abzuschließen. Er war so erfolgreich, dass ihm vom Direktor dieser Schule eine Lehrerstelle angeboten wurde. Sonam aber wollte speziell etwas für sein Dorf tun und kehrte nach Yulchung und Lingshed zurück, wo er als Sekretär von Geshela arbeitete und ihn bei Entwicklungsprojekten unterstützte. Sonam hat ausgezeichnete Computerkenntnisse, er erledigte jahrelang den Briefverkehr und die Buchführung für Geshela und die Sponsoren in aller Welt. Als 1999 der Bau unserer Solarschule in Lingshed begonnen wurde trafen wir Sonam Dorje das erste Mal. Er half uns ehrenamtlich- das war für ihn selbstverständlich- und gab uns wertvolle Tipps, was die Gepflogenheiten in der Bevölkerung betrifft, egal ob es um die Anstellung neuer Lehrer und Lehrerinnen oder um den Kontakt zu den Mönchen ging. In manchen Fällen war er Vermittler in schwierigen Situationen. Seine Arbeit für uns wurde mit jedem Jahr umfangreicher und intensiver (2002 eröffnete er für uns ein Konto der Friends of Lingshed in Leh bei der State Bank of India). Von dem Zeitpunkt an, als Geshela 2004 seine Projekte in die Selbständigkeit entließ, hatte Sonam mehr Zeit für unser Projekt. Er ist nun als Koordinator fixer Mitarbeiter der Friends of Lingshed mit einem kleinen Gehalt. Wir luden ihn im Herbst 2004 zu uns nach Österreich ein So konnte er bei unserem Zehnjahresfest dabei sein und auch die europäische Welt und Lebensart kennen lernen. Wir besuchten mit ihm Schulen, Kindergärten und Betriebe. Ein besonderes Erlebnis für Sonam war auch das Franziskanerkloster in Graz und das Zusammentreffen mit Mönchen aus unserem christlichen Kulturkreis. Seit 2005 ist Sonam Dorje, der in der Region Lingshed wegen seiner Verlässlichkeit sehr beliebt ist, zum Counselor gewählt worden Eine verantwortungsvolle und zeitintensive Tätigkeit, die ihn zum Berater von 20 Dörfern mit insgesamt 3000 Menschen macht.
Zum Abschluss ein Auszug aus einem mail, das er uns nach seiner Ernennung zum Counselor schickte:
Now I am elected as a counselor in the Lingshed Constituency to work for this area region, villages and its people. This constituency is the remotes, backward and un-developed region in the Ladakh. This constituency consists of 20 villages from Wanla to Dipling and there are about 3000 populations. Now I have more responsibilities and a big burden on my shoulder for the welfare and long-term benefit of the people. It is a very important to work hard and put my efforts for the internal, external and infrastructure development for education, health, road construction, agriculture and livelihood the people in the villages and for the community. I pray the Lord Buddha will bless and give good courage to me that I can work hard and benefit honestly, sincerely and enthusiastically for the long-term benefits of the community and its people. I hope your supports and cooperaton always will be with me to benefit others.
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In dieser Rubrik wird versucht, eine (unvollständige) Auflistung der wichtigsten Wegbegleiter zu machen und allen ein großes Dankeschön auszusprechen. Die Reihenfolge ist beliebig gewählt und zeigt keinesfalls die Wichtigkeit für unser Projekt. Mönche des Klosters Lingshed:  LamaTsewang Lama Tsewang, mit seinem großen Wissen und Geschick unverzichtbarer Berater und Wegbegleiter seit Anbeginn unserer Freundschaft mit dem Dorf. Lama Sandrup, der als örtlicher Bauleiter in den Jahren des Solarschulbaus für die Materiallieferungen sorgte, ist uns seit Jahren vertraut – auch ohne die jeweilige Sprache zu können, verstehen wir einander. Lama Sonam und Lama Padma, beide Malermönche. Zu ihrem Tätigkeitsfeld gehört es, Klöster und Privathäuser mit Fresken auszustatten, Thangkas (Rollbilder) zu malen und zu speziellen Anlässen Mandalas zu streuen. Sie waren im Jänner 2007 auf Besuch in Graz.
Dorfleute aus Lingshed:  Shakya Youngphel Viele Dorfleute, die uns trotz der harten Feldarbeit noch abends beim Bau der Solarschule geholfen haben, wir können nicht alle Namen aufzählen, als Beispiel seien genannt: Tashi Dorje, der Zimmerer von Lingshed, der die gesamte Holzkonstruktion errichtete Nawang Puntsog, der Besitzer des einzigen Geschäftes in Lingshed Shakya Youngphel, unser Projekt- Horseman und Schulwart, der gute und witzige Geist in unserem Projekt, langjähriger Freund und Ansprechpartner
Lehrer aus Lingshed:  Tuktschey Sonam Unser Winterlehrer Tuktschey Sonam, der von 2001 bis 2005 den Winterunterricht in Lingshed hervorragend geführt hat. Nun treten junge Kolleginnen und Kollegen an seine Stelle, er hat vor, den Winter 2006/2007 mit seiner Familie in Choglamsar zu verbringen. Ab März 2007 unterrichtet er als Government Teacher in Zanskar.
Bekannte und Freunde aus Leh:  Diskit Chondol Viele Bekannte und Freunde aus Leh und Umgebung, die uns seit Jahren zur Seite stehen: Diskit Chondol, Hausmutter des Yartsa Guest Houses, unser Stützpunkt in Leh, Freundin und Vertraute, Versorgerin mit vielen guten Speisen, vor allem aber Mint Tea aus dem eigenen Garten Nawang Rigzin, Diskits Mann, auch ihm ist es zu verdanken, dass wir uns in seinem Haus wirklich zu Hause fühlen Thinless Dawa, Diskits Bruder, engster Vertrauter und Ratgeber Christians in den Anfängen Karma Namgyal, ehemaliger Mönch des Kloster Lingsheds, verheiratet mit Dolkar, unserer ersten Privatlehrerin in Lingshed. Sie leben in Choglamsar bei Leh. Wir sind mit beiden seit Jahren in Freundschaft verbunden Tsering Dolma, unser Amchi-Mädchen, der wir 1996 bis 2002 eine Ausbildung in Tibetischer Medizin bezahlten. Sie ist unsere Naturheilerin und versorgt uns jeden Sommer mit köstlichem selbstgebackenem Brot Sonam Wangchuk, Leiter von SECMOL, einer der großen Visionäre von Ladakh und wichtiger Partner für Bildungsinhalte. Lehrer und Lehrerinnen von Lingshed besuchen Kurse, die von SECMOL angeboten werden. Die Gebäude und Solarsysteme von SECMOL waren Vorbild für unsere Solarschule Karma Teacher, ältester von der Regierung angestellter Lehrer in Lingshed, der uns mit seinen Späßen aufheiterte, aber auch durch seine Religiosität sehr beeindruckte. Karma Teacher unterrichtet derzeit in Photoksar. Jampal Thakpa, erster von uns angestellter Privatlehrer, Medical Assistant in Lingshed, der vom Jahr 1995 an in den turbulenten Zeiten vor dem Solarschulbau unermüdlich unterrichtete und uns dadurch half und Mut machte, dieses Projekt zu verwirklichen Tashi und seine österreichische Frau Daniela, ein Stück Heimat im Trubel von Leh, wie gut, dass es die beiden gibt
In Österreich und in aller Welt: Peter, Christians Bruder, der mit Christian das Dorf entdeckte und mit ihm Freuden und Mühen teilte Astrid, die in den ersten Jahren, als unser Projekt noch in den Kinderschuhen steckte, dabei war und kritisch den Gedanken Entwicklungshilfe thematisierte Florian Kraft, der uns viele wertvolle Denkanstöße gab und ohne dessen Ideen, Anregungen, Kritik und tatkräftige Hilfe wir nicht so weit gekommen wären Klaudia, Petra, Herbert, Robert, Brita, …die Wegbegleiter der ersten Jahre. Sie sind den in jeder Hinsicht anstrengenden Weg mit uns gegangen. Ihre Arbeit für das Projekt ist unvergessen! Carmen, Christians Frau, die Christian im Jahr 2000 bei der Bauaufsicht der Solarschule unterstützte und den Großteil der Bauarbeiten filmte Jan und Uta, die beim Solarschulbau in Lingshed tatkräftig mithalfen Marianne Pecnik, die als Mitglied von Friends of Lingshed 2003 und 2004 unschätzbare Arbeit vor Ort geleistet hat ( Vorstellung von Marianne Pecnik als .doc, 26 kB) Robert und Günter, die uns in vergangenen Jahren bei EDV Fragen zur Seite standen Wolfgang Halb, unser rettender Engel bei EDV Fragen Wunderschöne Fotos haben uns zur Verfügung gestellt: Martin, Evi, David und Leander Manuel, der die beiden Filme: Die Sonnenschule von Lingshed und Ming Shing (Patenkinder) bearbeitet und geschnitten hat und Fotos für unsere Homepage zur Verfügung stellte Heimo, der uns in vielen Gesprächen über Entwicklungshilfe so manchen Denkanstoß gegeben hat Susanna, Marco und Julia, die bei anfallenden Projektarbeiten in Graz immer wieder selbstverständlich halfen Sigrid, die unsere Rechnungsprüferin ist Sylvia Komposch, die von 2003 bis 2006 ihre Funktion als Kassierin der Friends of Lingshed nicht nur überaus gewissenhaft erfüllt hat, sondern uns auch tatkräftig bei allen Finanzfragen unterstützt und ein reibungslos funktionierendes Buchhaltungssystem aufgebaut hat Francesco, ohne den ich die italienische Version der Homepage nicht geschrieben hätte Paolo, Tino, Francesca und Familie Barbieri, die mir beim Übersetzen der italienischen Version der Homepage geholfen haben Isabelle, der wir die Übersetzung unserer Homepage ins Französische verdanken. Isabelle drehte im Winter 2005 einen Videofilm für uns, während sie auf dem gefrorenen Fluss Zanskar nach Lingshed ging. Sie konnte den Winterunterricht in der Solarschule miterleben. Catherine und Annette, die unsere Texte für den Folder und die Homepage ins Englische übersetzt haben Manfred Klell und Barbara Zweytick vom Buddhistischen Zentrum She Drup Ling in Graz, die uns für Veranstaltungen immer wieder die Räumlichkeiten des Zentrums zur Verfügung stellen ( www.shedrupling.at) Helen, Gretas Freundin, die in Nordindien lebt und uns mit Informationen über die aktuelle Lage in Leh und Kaschmir auf dem Laufenden hält. Durch den e-mail-Kontakt mit Helen erscheint uns die Distanz gar nicht so weit ... Dani für die tollen Winterfotos aus Lingshed Alessandro, der uns das schöne Plakat und den Folder für das Sandmandala gemacht hat Elisabeth Walzl, die uns einige nette Erinnerungsfotos mit Diskit in Österreich zur Verfügung stellte Wolfgang Jahna, der bis Mitte 2007 aktives Teammitglied war und uns auch weiterhin freundschaftlich verbunden bleibt. Wir schätzen ihn nicht nur wegen seiner technischen Kenntnisse in Sachen EDV und bei Fragen zur Stromversorgung der Solarschule durch Photovoltaik. Gudrun Batek, der wir die Verbindung zum Schneeleoparden-Projekt verdanken und für ihren wunderbaren Vortrag über das Umweltprogramm in Ladakh. Julien, der uns die Übersetzung unseres Projektfolders ins Französische gemacht hat. Dolma, Kyoko, Kunga und Rinchen für die wunderbaren Momos bei unserem Ladakhabend.
Euch allen vielen, vielen Dank !
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