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Christian Hlade

Die Geschichte unseres Projekts beginnt mit Christian Hlade. 1992 "entdeckte" er das Dorf.
Christian Hlade:
Architekt und Trekkingreisenveranstalter www.weltweitwandern.at,
hat als Initiator das Projekt 1994 ins Leben gerufen.
Er hat 1999 - 2000 den Bau unserer Solarschule geplant und geleitet.




                  


1992

                   

Im Sommer 1992 machten die Brüder Christian und Peter Hlade eine mehrwöchige Trekkingtour durch Ladakh. Dabei entdeckten sie das Dorf Lingshed. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die herrliche Lage des Dorfes: einsam, mitten in den Himalayabergen, fern von allen Straßen und der "Zivilisation". Ihnen gefielen die freundlichen Dorfbewohner und das buddhistische Kloster, der Wunsch wiederzukehren war schon beim Abmarsch klar. 
                      


1993

 

Im darauffolgenden Jahr verband Christian Hlade mit seiner Diplomarbeit über das Dorf Lingshed Ausbildung und Reiselust. Mit zwei Freunden verbrachte er im Sommer 1993 längere Zeit im Dorf Lingshed. Der Inhalt seiner, Anfang 1994 fertiggestellten, Diplomarbeit war die Planung einer Dorfschule in Lingshed.
   
 


1994

 
Durch den intensiven Kontakt mit den Dorfleuten und den nun tieferen Einblick in das Leben in Ladakh blieb Christians Diplomarbeit nicht nur Theorie. Bald nach Beendigung seines Studiums machte er sich daran, die Pläne einer Dorfschule im Himalaya zu verwirklichen. Eine große Dorfversammlung wurde abgehalten und erste Baupläne wurden diskutiert.
   
 



1995

 
Mit Diavorträgen und einem Spendenaufruf wurde etwas Geld gesammelt und Christian Hlade reiste wieder nach Ladakh um, neben der Betreuung einer Reisegruppe, tatkräftig den Bau der Dorfschule zu beginnen. Bei diesem Aufenthalt kam aber alles ganz anders. Christian Hlade sah, dass der wichtigste Punkt der Inhalt der Schule ist, und nicht das "Gehäuse". Er merkte auch, dass er in unserer westlichen Denkweise mit einem raschen Schulbauprojekt die Dorfbewohner von Lingshed überforderte. Von Anfang an war ja sein Motto: "Hilfe zur Selbsthilfe". Er wollte nie etwas über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden.
Die Zeit für einen Schulneubau war einfach noch nicht reif. Die Menschen im Dorf hatten kaum einen Begriff von Schule. Christian Hlade engagierte nach langer Suche in Leh eine Lehrerin und einen Lehrer, welche ab diesem Zeitpunkt zum Teil im Freien und in einem provisorischen Schulgebäude unterrichteten.
  

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1996

 
Im Sommer 1996 waren die Projektmitarbeiterinnen Greta Kostka, Klaudia Jost und Petra Wailand für mehrere Wochen in der Dorfschule. Gemeinsam mit den ladakhischen Lehrern gestalteten sie Unterrichtseinheiten und halfen bei der Organisation zur Verbesserung des Schulbetriebes. Es gab viele Gespräche mit dem gelehrten Mönch Gesehla. Vier Kinder aus Lingshed wurden ausgewählt (auf traditionelle Weise mit dem Orakelspruch!), um eine gute Ausbildung in der Hauptstadt Leh zu bekommen. Diese Kinder könnten in Zukunft Lehrer in Lingshed sein. Ein Mädchen des Dorfes begann in diesem Herbst eine von Sponsoren finanzierte Ausbildung in tibetischer Heilkunde in Leh. Ein Förderunterricht in der Internatsschule Khaltsi wurde begonnen. Diese staatlichen Schule bietet höhere Schulbildung für Kinder aus Lingshed und anderen entlegenen Dörfern. Bücher, Unterrichtsmaterialien und Schuluniformen wurden eingekauft.
   
 


1997

 
1997 gründete Christian Hlade den Verein "Friends of Lingshed".
Im Frühjahr 1997 war der gelehrte Mönch Geshe Nawang Jangchup aus Lingshed auf unsere Einladung hin in Graz. Er hielt Vorträge und berichtete von seiner Heimat. In diesem Jahr verbrachte Florian Kraft sechs Monate und Greta Kostka einen Monat zur Projektbetreuung in Ladakh.
Sie beide haben längere Zeit gemeinsam mit den von den Friends of Lingshed angestellten einheimischen Lehrern unterrichtet. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit lag aber im organisatorischen Bereich: Die Betreuung der Patenkinder in Leh, des Förderunterrichtes in Khaltsi, Kontakte mit Behörden und vor allem die Gespräche und Diskussionen mit den Dorfleuten und Mönchen bedurften großen Engagements und viel Geduld.
   
 


1998

 
Florian Kraft verbrachte den Winter in Ladakh und besuchte auch auf dem zugefrorenen Zanskarfluss unter abenteuerlichen Bedingungen Lingshed. Lisbeth Brugner-Ayadi war drei Monate in Ladakh. Eine große Dorfversammlung wurde in ihrem Beisein abgehalten. Die Idee des Baues einer Schule fand inzwischen große Zustimmung bei der Bevölkerung. Der Kontakt mit Geshela wurde intensiviert.
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1999

 
Peter und Christian Hlade reisten nach Ladakh, um die Vorarbeiten für den Schulbau zu organisieren. Geeignete Mitarbeiter wurden gesucht und eingestellt. Das Konstruktionsholz musste gekauft und mit einem LKW nach Zanskar geführt werden. Es wurde dann auf dem zugefrorenen Zanskarfluss im Jänner 2000 zum Dorf transportiert. Diese logistisch sehr aufwendige Holzbeschaffung ersparte jedoch enorm viel Arbeit, da die Holzbalken nicht über 5000m hohe Pässe und enge Schluchtenwege getragen werden mussten!
Auch diesmal war unser Freund und Berater, der gelehrte Mönch Geshe Ngawang Jangchup bei uns in Graz zu Gast und hielt gemeinsam mit den Friends of Lingshed Vorträge.
   
 

2000

 
Christian Hlade verbrachte fünf, Florian Kraft zwei, und Carmen Tatschl einen Monat in Ladakh. Der Bau der Schule konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurde sogar noch ein Großteil der erst 2001 geplanten Ausstattung gemacht.

Bericht vom Schulbau 2000
   
 


2001

 
Herbert Ferlic, Brita Guth und Robert Barlowitsch bildeten das Projektteam im Sommer 2001. Sie stellten 3 neue Lehrer für die Solarschule an, besorgten Schulmaterial für die Kinder, verbesserten die Außenmauern des Schulgebäudes mit Zementputz und errichteten ein Gewächshaus.
Dieser Sommer war geprägt von der guten Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern und mit 2 Organisationen:
- HEALTH INC. (Kanada/Ladakh, Ansprechpartnerin Cynthia Hunt ist im Gesundheits- und Erziehungswesen tätig.)
- Nomad (die offiziell anerkannte Ausbildungsstätte der ladakhischen Naturheiler.)
Der Verein "Friends of Lingshed" unterstützte die Druckkosten eines Kinderlehrbuches
In Zusammenarbeit mit Vertretern des Klosters Lingshed, des Dorfes und mit den Lehrern wurde der Grundstein zur Erwachsenenbildung gelegt.
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2002

 
Elisabeth Smonig-Seidnitzer und Greta Kostka verbrachten den Sommer 2002 in Ladakh.
Das Ergebnis dieses Aufenthalts: Die ladakhische Schulbehörde und die Friends of Lingshed arbeiten enger zusammen. Unsere Solarschule diente als Vorbild für weitere Bauten (Internat und noch ein Schulgebäude) in Lingshed. Nun besuchen über 100 Kinder, auch aus umliegenden Dörfern, die Schule in Lingshed.
Im Rahmen des Buddhistischen Kalachakra, bei dem S.H. der Dalai Lama in Graz weilte, hatten wir einen Informationsstand über unser Projekt. Dabei konnten wir ein internationales Publikum erreichen und viele Kontakte knüpfen.
   
 


2003

 
Marianne Pecnik war für unser Projekt von Anfang Mai bis Oktober 2003 im Einsatz und verbrachte mehrere Wochen in Lingshed.
Durch die traditionelle Lehmbauweise und die klimatischen Verhältnisse und da die Schule sehr intensiv genützt wird, müssen jedes Jahr Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten durchgeführt werden. Diesmal wurden unter anderem eine Steinmauer und ein Kanal hinter der Schule errichtet, die Innenräume und die Außenfassade neu gestrichen und im Eingangsbereich wurde ein Steinplattenfußboden verlegt. Die Veranda wurde auch im rechten Teil verglast. Ab 2003 besitzt die Solarschule eine durchgehende Glasfront.
Die Verträge mit Lehrern und Lehrerinnen sowie mit den Köchen wurden verlängert, Erwachsenenbildung und Winterunterricht weitergeführt.
Marianne besuchte die Patenkinder in ihren Schulen und Internaten und unternahm Ausflüge mit ihnen. Auch in den schwer zugänglichen kleinen Ortschaften Dibling, Gongma, Skiumpata, Yulchung und Neraks, die im Umkreis Lingsheds liegen, verbrachte sie einige Zeit und startete eine Education Campaign, um auch dort den Unterricht für Kinder und Erwachsene zu ermöglichen.
Die Zusammenarbeit mit HEALTH INC. wurde beibehalten und der Druck von weiteren Schulbüchern in ladakhischer Sprache in Auftrag gegeben.
Im September 2003 übertrug Christian Hlade die Leitung des Vereins an Greta Kostka.
   
 


2004

 
Greta Kostka und Marianne Pecnik verbrachten ab Mai 2004 mehrere Monate in Ladakh und besuchten die Schule in Lingshed.
In Lingshed wurden die Verträge mit Lehrinnen und Lehrern erneuert und neue Verträge mit Köchen und Herbergsmüttern abgeschlossen. In der Solarschule wurden die üblichen Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Die Außenfassade wurde geweißt und das Dach wurde isoliert.
Der Ausflug mit unseren Patenkindern aus Khaltsi  führte uns diesmal ins Nubratal.
Wir besuchten auch alle anderen Patenkinder und fotografierten sie in ihren Schulen. Greta Kostka leitete gemeinsam mit Cynthia Hunt eine Lehrerfortbildung für ladakhische Lehrer im entlegenen Bergdorf Domkar.

Bericht vom Projekteinsatz im Sommer 2004
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2005

 
Winter 2004/05
Auf Einladung der Friends of Lingshed verbrachte unser Koordinator Sonam Dorje 3 Monate in Europa. (November 2004 bis Februar 2005) Seine Anwesenheit bei unserem Fest 10 Jahre Friends of Lingshed war ein Highlight!
Greta Kostka kehrte im Winter nochmals nach Leh zurück, um Ladakh auch einmal im Winter kennen zu lernen und die Lehrer aus Lingshed, die nicht gerade in der Solarschule oder in den Dörfern Winterunterricht hielten, zu besuchen.
In Zusamenarbeit mit Cynthia Hunt leitete sie ein Residential English Camp in Leh, in dem über 40 Lehrerinnen und Lehrer (vor allem Frauen) in einer entspannten Atmosphäre ihr Englisch verbesserten. Der Kurs dauerte 15 Tage. Vor allem wurde Mut zum Sprechen gemacht, Grammatik wurde erklärt, und mit Theaterspiel, Musik und selbst angefertigten Lernmaterialien hatten die Lehrer nicht nur für sich persönlich etwas erreicht, sondern können das Gelernte an ihre Schüler weitergeben. Der Kurs war ein großer Erfolg.

Sommer 2005
Irmi Lusser und Lisbeth Brugner-Ayadi verbrachten den Sommer in Ladakh. Der Austausch mit den ladakhischen Freunden - Bauern, Mönchen und Lehrern - wurde intensiviert.
Unser Koordinator vor Ort Sonam Dorje hat nun schon viel Verantwortung übernommen und kann das gemeinsam Erarbeitete verwirklichen. Sonam hat das absolute Vertrauen der Menschen von Lingshed, er wurde im Oktober 2005 von den Dorfbewohnern zum Berater (Counselor) gewählt.
Das Schulprojekt hat nun einen fixen Platz als Institution in der Region. Wir freuen uns über den Bekanntheitsgrad und die Wertschätzung, die uns überall, auch in den kleinen Dörfern, entgegengebracht wird.
Irmi Lusser hatte heuer die Möglichkeit, mit einem hohen Lama (Jhado Rinpoche) den Weg nach Lingshed zu gehen. Jhado Rinpoche war Abt des Klosters S.H. Dalai Lama und genießt in der Bevölkerung allerhöchstes Ansehen. Die Verbindung zwischen unserem Anliegen - die Bildung in Lingshed und den Dörfern zu unterstützen - und den religiösen Werten ist durch diesen gemeinsamen Weg gefestigt worden.
Lisbeth Brugner-Ayadi widmete sich vor Ort ganz den Patenkindern - sie besuchte die Kinder in ihren Schulen. Wie jedes Jahr wurde den Kindern ein gemeinsamer Ausflug ermöglicht.
Besondere Freude bereitete uns der Besuch "unserer" Studentinnen und Studenten. Im letzten Winter kehrten sie in den Ferien als Lehrer zurück in ihr Dorf, so schließt sich der Kreis und das Wissen bleibt vor Ort.

Berichte vom Projekteinsatz im Sommer 2005:
Lisbeth Brugner-Ayadi, Irmgard Lusser
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2006

 
Ein erfolgreicher Projekteinsatz wurde im Sommer 2006 von Eva Khil durchgeführt. Sie besuchte das Dorf Lingshed sowie die Patenkinder. Der Weg war besonders schwierig, da es diesmal stark regnete. Durch das überschwemmte Gelände führte sie unser bewährter Horseman Youngphel.
In diesem Jahr gab es in Ladakh eine große Hochwasserkatastrophe. Wir entschlossen uns als Verein Friends of Lingshed, einigen besonders betroffenen Familien, die ihr Haus verloren hatten und deren Felder vermurt waren, mit Spenden zu helfen.
2 neue Mitglieder, die schon seit 2004 mitgeholfen hatten, wurden offiziell aufgenommen: Petra Schinagl und Bettina Bruckmoser.
Die Homepage wurde von Petra ganz überarbeitet und neu gestaltet.
Die Finanzen unseres Vereins werden von Bettina sehr professionell geführt.
Vor Weihnachten nahmen wir am Advent-Treff teil, einer Aktion, die im Zentrum von Graz stattfindet, und wo wir durch die Ausschank von warmen Getränken Spenden für Friends of Lingshed sammeln konnten.
Der Ansatz „Das Projekt auf dem Weg in die Selbstständigkeit“ ist in diesem Jahr konkreter geworden .In vielen Gesprächen in Österreich und Ladakh nähern wir uns unserem Ziel, die Solarschule ganz in die Obhut der Bevölkerung von Lingshed zu geben.

Hier der Projektbericht 2006 von Eva Khil.
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2007

 

Das Jahr 2007 stand unter dem Motto: „Wir übergeben die Solarschule in die Selbstständigkeit“.
Aus diesem Grund fuhr auch diesmal zum ersten Mal in der Geschichte unseres Projekts kein österreichisches Mitglied nach Ladakh, und Sonam Dorje, unser Koordinator, erledigte alle Aufgaben allein vor Ort. Schwerpunkte in diesem Sommer waren Gespräche mit den Regierungslehrern, Kauf von Schuluniformen für alle Schülerinnen und Schüler in Lingshed, und die Organisation von Winterlehrern in Lingshed, den umliegenden Dörfern und Khaltse.
Sonam besuchte die Patenkinder und unternahm einen Ausflug mit ihnen.
Heuer begann auch die Zusammenarbeit mit der ladakhischen Umweltorganisation „Snow Leopard Conservancy“. Diese NGO hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Umweltbewusstsein in Ladakh zu stärken. An verschiedenen ladakhischen Schulen werden Umweltschutz-Workshops gehalten, die die Friends of Linsghed finanziell unterstützen.
Der gelebte Kulturaustausch zeigte sich auch durch wichtige Besuche aus Ladakh in diesem Jahr. Anfang Jänner waren drei Mönche aus Lingshed in Graz, um ein Sandmandala zu streuen. Lama Padma, Lama Tsewang und Lama Sonam sind langjährige Bekannte. Die Einladung erfolgte in Kooperation mit She Drup Ling, dem Buddhistischen Zentrum in Graz, und Christian Hlade von Weltweitwandern. Diese Zusammenarbeit der drei Organisationen sowie die Tage mit den Mönchen waren ein besonderes und geglücktes Erlebnis für alle Beteiligten. Im Frühjahr luden die Friends of Lingshed Diskit Chondol, Besitzerin des Yartsa Guest Houses, ein. Diskit beherbergt seit nunmehr 14 Jahren immer wieder Mitglieder unseres Vereins, wenn sie sich für den Projekteinsatz in Leh aufhalten. Diesmal konnten wir Österreicher ihr ein wenig von unserer Heimat und unseren „Way of Life“ zeigen.

Hier der Projektbericht 2007. 
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2008

 
Zu Jahresbeginn 2008 war Geshela zu Besuch in Graz. Geshela ist ein Wegbegleiter der ersten Stunde. Obwohl er seine Mönchsrobe seit einigen Jahren abgelegt hat, lehrt er weiterhin, nun als Laie, und ist immer wieder ein gern gesehener Gast im Buddhistischen Zentrum „She Drup Ling“ in Graz.
Im Sommer reisten Greta Kostka und Petra Schinagl nach Ladakh. In Lingshed erkundeten sie die Bereitschaft der Dorfbewohner, nun wirklich das Schulgebäude selbst zu erhalten. Die Lingsheder unterzeichneten am 14.Juni 2008 einen Vertrag, indem sie sich bereit erklären, das Solarschulgebäude durch das Village Education Committee (Elternverein) und die im Gebäude wohnenden Lehrer zu warten und instand zu halten. Eltern und Lehrer stellen ihre Arbeitsleistung zur Verfügung, während Friends of Lingshed einen Beitrag zu Baumaterialien leistet  - hier wird partnerschaftliche Zusammenarbeit gelebt. Die Solarschule hat in den langen Jahren ihres Bestehens viele Menschen beherbergt: zum Lernen, aber auch zum Wohnen. Nun hat sich die Dorfbevölkerung für folgende Nutzung entschieden:
Im Sommer dient die Solarschule als Wohnung für Lehrerfamilien, Schülerinnen und Schüler und es findet dort kein Unterricht statt. Im Winter wird die Solarschule wie bisher für den Winterunterricht genutzt, der von den Friends of Lingshed finanziert wird.
Ein wichtiger Teil des Projekteinsatzes war auch das Aufsuchen aller Standorte, an denen Friends of Lingshed Winterunterricht anbietet. Gretas und Petras Weg führte von Gongma und Skiumpatta nach Yulchung, weiter nach Neraks, schließlich nach Lingshed, von dort nach Kartse und weiter nach Dibling. In allen Dörfern bestätigten es die Menschen, Junge und Ältere wollen im Winter weiterhin lernen.
Den Patenkindern wurde wie alljährlich ein Besuch abgestattet, Fotos wurden gemacht und kleine Geschenke verteilt.
Seit 2008 ist Eva Khil für alle Belange der Patenkinder zuständig, sie ist die Ansprechpartnerin.

Hier der Projektbericht von Greta und Petra 2008.
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